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FEIERLICH ENTHÜLLT

Der FIFA-WM-Pokal ist jetzt in Österreich

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Der FIFA-WM-Pokal ist in Österreich! Bundespräsident Alexander Van der Bellen enthüllte gemeinsam mit Ex-Weltfußballer Fabio Cannavaro am Mittwochnachmittag die goldene Trophäe, um die auch das ÖFB-Team im Sommer kämpfen wird.


„Da ist das Ding“, hätte Oliver Kahn wohl gesagt. Zu einem pathetisch inszenierten Countdown und den Klängen von „Jump“ zogen Van der Bellen und Cannavaro kurz nach 14 Uhr im ÖFB-Campus in der Seestadt das schwarze Tuch nach oben, und da war er: der FIFA-WM-Pokal, der im Zuge der „FIFA World Cup Trophy Tour by Coca Cola“ in Wien Stadion macht. Ihn zu enthüllen und berühren zu dürfen, ist laut FIFA-Regularien ausschließlich Weltmeistern und Staatsoberhäuptern vorbehalten.

„Ihr macht es schon gut“
Dementsprechend beeindruckt zeigte sich Van der Bellen. „Das ist ja die reinste Reliquie“, meinte der Bundespräsident. Ob der Pokal im Juli wieder in Österreich zu sehen sein wird – das wäre im Falle eines WM-Finalsiegs des ÖFB-Teams der Fall – wagte Van der Bellen nicht zu prophezeien. „Die Mannschaft hat in der Quali so gut gespielt – ihr macht es schon gut, Burschen. Zusätzlichen Druck vom Bundespräsidenten brauchen sie jetzt wirklich nicht“, sagte Van der Bellen.

Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

Arnautovic legt nach
Die ÖFB-Internationalen Marko Arnautovic und Michael Gregoritsch meldeten sich über Videoeinspielungen zu Wort. Letzterer erklärte: „Wir werden alles dafür tun, dass dieser Pokal im Sommer nach Wien kommt. Vielleicht ist das ja ein kleiner Ansporn für einen Feiertag.“

Auch Arnautovic entfachte die Feiertags-Diskussion von Neuem, er richtete dem Bundespräsidenten aus: „Jetzt ist der WM-Pokal schon im Jänner da – wie schaut‘s aus, können wir reden? Ich komme gern in die Hofburg zu Ihnen.“ Van der Bellen antwortete: „Sie sind jederzeit willkommen in der Hofburg, dann reden wir über das Prozedere, wie das gehen könnte. Das kann ich ja nicht allein entscheiden.“

Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

„Symbol für das, was wir vorhaben“
Der Pokal kam am Mittwoch mit einem eigenen Charter, in dem auch eine ÖFB-Delegation mit Aufsichtsratschef Josef Pröll saß, von Istanbul nach Österreich. „Der Pokal ist ein Symbol für das, was wir vorhaben“, meinte der Verbandsboss. Am Donnerstag geht es für die Trophäe weiter nach Indien, in Europa ist die Trophäe nur noch in Portugal, Spanien und Frankreich zu sehen. Gestartet wurde die Tour am vergangenen Samstag in Saudi-Arabien.

Als Begleiter fungiert Fabio Cannavaro, italienischer Weltmeister von 2006, der im selben Jahr auch zum Weltfußballer gekürt wurde und als Teamchef von Usbekistan bei der WM dabei sein wird. Der 52-Jährige durfte das Objekt der Begierde 2006 in Deutschland in Empfang nehmen. „Es ist etwas Besonderes, diese Trophäe zu bekommen. Sie ist anders als alle anderen Pokale“, erklärte der ehemalige Innenverteidiger, der als Spieler unter anderem mit Real Madrid zweimal Meister wurde.


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